Effizienz steht bei der Entwicklung unserer Rotorblätter an erster Stelle. Das Blatt der „BARD VM“ unterscheidet sich von herkömmlichen Rotorblättern schon allein durch seine mächtigen Dimensionen. Es ist fast 60 Meter lang und wiegt 28,5 Tonnen. Im Bereich des Blattanschlusses ist es etwa sechs Meter stark. Diese Abmessungen sind aerodynamisch ideal.
Die Blätter sind ausgelegt auf einen optimalen Ertrag bei hohen durchschnittlichen Windgeschwindigkeiten. Ihre relativ niedrige Drehgeschwindigkeit und eine neuartige Fertigung garantieren besonders lange Lebensdauer und leichten Zugang bei Reparaturen.
BARD-Rotoren drehen sich im Vergleich zu herkömmlichen Rotoren um etwa 20 Prozent langsamer. Das vermindert den Verschleiß an den Flügelspitzen und damit den Wartungsaufwand ganz erheblich.
Wir verlassen uns auf glasfaserverstärkte Kunststoffe auf Epoxidharz-Basis. Ein Material, das sich seit fast einem Viertel Jahrhundert beim Bau von Rotorblättern bewährt hat. Auch die in Längsrichtung verlaufenden Holmgurte bestehen aus Glasfasern. Sie garantieren beste Steifigkeit. Alle dreidimensionalen Bauteile und Versteifungen haben einen Kern aus Kunststoffschaum.
Statt klassisch aus Ober- und Unterschale, besteht das Blatt der „BARD VM“ aus drei Teilen: Einem Zentralbereich mit der Blattwurzel sowie einer Vorder- und einer Hinterkante. So vermeiden wir Klebungen in empfindlichen Bereichen, an der Anströmkante und der Blattspitze - eine bekannte Schwachstelle herkömmlicher Konstruktionen.
Wir produzieren kostengünstig sozusagen „an der Wasserkante“. Am Standort Emden in einer hochmodernen Fertigungshalle. Hier können wir unsere Blätter direkt aus der Produktion heraus verschiffen.
| Technische Daten | |
|---|---|
| Blattlänge | 59,4 m |
| Max. Blatttiefe | 5,964 m |
| Bolzendurchmesser | 4 m |
| Tiefe am Tip | 0,9 m |
| Gesamtgewicht | 28,5 t |

Bau der Rotorblätter.