BARD Engineering GmbH
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Aktuelles

14.03.2008

Meeresbodenerkundung mit Bohrschiff in der Nordsee

BARD Engineering GmbH beauftragt geotechnische Untersuchungen

Die BARD Engineering GmbH beginnt mit weiteren geotechnischen Untersuchungen in der Nordsee zur Vorbereitung der Errichtung des Windparks „BARD Offshore 1“. Ein entsprechender Auftrag ging jetzt an die Firma FUGRO CONSULT GmbH aus Berlin. Wie der Geschäftsführer des Emder Unternehmens, Heiko Roß, mitteilte, wird von einem Bohrschiff aus der Meeresgrund im Projektgebiet bis in Tiefen von 40 bis 45 Metern detailliert erkundet. Insgesamt sollen 77 Bohrungen niedergebracht werden. Die dabei gewonnenen Bohrkerne werden für bodenmechanische Laborversuche in ein Institut in Hannover gebracht. Neben den Bohrungen mit Probenahme werden auch Drucksondierungen ausgeführt. Mit Hilfe der Untersuchungsergebnisse sollen die vorgesehenen Fundamentstrukturen optimal an die Baugrundverhältnisse des jeweiligen Standortes der insgesamt 80 Windkraftanlagen und der Offshore-Umspannplattform angepasst werden. Das von der BARD-Gruppe entwickelte Tripile-Fundament besteht aus drei mächtigen Rammpfählen und einem aufgesetzten Stützkreuz, auf dem der Turm mit der Anlage montiert wird. Zur Anpassung an den Untergrund müssen nur die etwa 80 Meter langen Pfähle in ihrer Wandstärke und in der Einbindetiefe variiert werden. Das Stützkreuz bleibt immer gleich.

Der geplante Park „BARD Offshore 1“ liegt rund 100 Kilometer nordwestlich von Borkum. Die Nordsee ist dort rund 40 Meter tief. Baubeginn soll im Frühjahr 2009 sein. Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie in Hamburg hatte im April 2007 die Baugenehmigung für den Offshore-Windpark erteilt, der eine Gesamtleistung von 400 Megawatt haben soll. Das reicht für etwa 400.000 Mehrpersonen-Haushalte. Die geotechnischen Untersuchungen werden witterungsabhängig im April beginnen und rund sechs Wochen dauern. Eine erste Vorerkundung mit 21 Bohrungen war bereits im Jahr 2005 durchgeführt worden.

Im Zuge der Erkundungskampagne der BARD Engineering GmbH wird auch der geplante Standort der Umspannplattform „Nord E.ON1“ der E.ON Netz Offshore GmbH untersucht. Das vorgesehene Bohrschiff „MV Gargano“ ist 72 Meter lang und 16 Meter breit.

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