BARD Engineering GmbH
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Aktuelles

29.02.2008

BARD-Gruppe erteilt Auftrag für Offshore-Windpark-Serviceschiff

SWATH-Technologie sorgt für sicheren Personentransport auf See

Die BARD-Gruppe hat ein Spezialschiff für die Wartung und Versorgung ihrer Offshore-Windparks in Auftrag gegeben. Der etwa 26 Meter lange Windparktender wird auf der Werft Abeking & Rasmussen in so genannter SWATH@A&R-Technologie gebaut. Das Schiff soll im Jahr 2010 einsatzbereit sein. SWATH bedeutet Small Waterplane Area Twin Hull und bezeichnet die spezielle Rumpfform, die besonders unempfindlich gegen Seegang ist. Zwei torpedoförmige Auftriebskörper unter der Wasseroberfläche tragen über mehrere Stützen den eigentlichen Aufbau des Schiffes, das auf den ersten Blick einem Katamaran ähnelt.

„Wir werden damit unsere Leute auch bei rauer See sicher zu den Windkraftanlagen und zurück zum Wohnbereich auf der Umspannplattform bringen können“, erläuterte Jörg Fangmann, Geschäftsführer der BARD Service GmbH: „Denn Sicherheit hat höchste Priorität.“ Das Übersetzen der Betriebsmannschaft auf die Offshore-Strukturen ist wegen des starken Wellengangs auf hoher See nicht einfach. Deshalb wird ein spezieller Fender am Bug installiert, der die ohnehin schon sehr geringen Bewegungen des Schiffs noch zusätzlich dämpft. Abeking & Rasmussen in Lemwerder hat bereits mehrere Schiffe in SWATH@A&R-Technologie gebaut. Sie werden unter anderem als Lotsenversetzboote in der Nordsee eingesetzt. Das BARD-Spezialschiff wird direkt im Windpark stationiert sein, wo rund um die Uhr ein Serviceteam für Wartung und Instandhaltung der Anlagen auf einer Wohnplattform bereitsteht.

Die BARD-Gruppe beginnt im Frühjahr 2009 mit der Installation von insgesamt 80 Fünf-Megawatt-Windkraftanlagen „BARD VM“ rund 100 Kilometer nordwestlich von Borkum.

Die Vorbereitungen für den Bau des Windparks „BARD Offshore 1“ sind laut Heiko Roß, Geschäftsführer der BARD Engineering GmbH in Emden, im Plan: „Wir haben gerade den Vertrag zur Verlegung der Verbindungskabel im Park mit der norwegischen Firma Oceanteam ASA abgeschlossen.“ Die Arbeiten sollen ebenfalls im Frühjahr 2009 beginnen. Die Energieseekabel werden von der Norddeutsche Seekabelwerke GmbH in Nordenham geliefert. Insgesamt werden mehr als 100 Kilometer Kabel verlegt, um die Windkraftanlagen mit der Umspannplattform am Rande des Windparks zu verbinden.

Über die genauen Auftragsumfänge wurde zwischen den Vertragsparteien Stillschweigen vereinbart.

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